Sprinterfahrer mit 40 Prozent Überladung und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

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Dillenburg. — Herborn-Burg: 40 Prozent überladen und ohne Fahrerlaubnis unterwegs Nicht schlecht staunten Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill, als am Freitag vergangener Woche (25.10.2019) ein Sprinter mit Kühlaufbau neben ihnen an der Ampel hielt. Aufgrund der offensichtlichen Überladung schwankte das Gefährt schiffsähnlich hin und her und hing deutlich tief in den Federn. Die Ordnungshüter lotsten den Transporter auf eine Waage in Dillenburg. Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs ist auf 3,5 Tonnen beschränkt. Die Wägung brachte ein Ergebnis von 4,9 Tonnen, also 1,4 Tonnen Überladung zutage. Auch wenn der Kühlaufbau ein hohes Ladevolumen ermöglicht, liegt die Zuladung des Fahrzeugs durch den Aufbau und die Kühlanlage bei deutlich unter einer Tonne. Somit musste die Gießener Großhandelsfirma gleich zwei gleichartige Fahrzeuge hinzuordern, um die 1,4 Tonnen Überladung ordnungsgemäß transportieren zu dürfen. Der in Gießen lebende 30-jährige Fahrer des Transporters händigte den Polizisten einen französischen EU-Führerschein aus. Diesen hatte sich der Mann aufgrund seiner türkischen Fahrerlaubnis bei den dortigen Behörden ausstellen lassen. Das deutsche Fahrerlaubnisrecht sieht allerdings vor, dass diese ausländischen Fahrerlaubnisse, wenn ein Wohnsitz in der BRD begründet wird, auch hier von der Führerscheinbehörde umgeschrieben werden müssen. Somit kommt auf den 30-Jährigen nun neben einer Ordnungswidrigkeit wegen Überladung auch noch ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zu. Guido Rehr, Pressesprecher

Es handelt sich um eine Originalmeldung der Polizei.
Originalmeldung: http://ots.de/4368b8

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